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Rollstuhlbasketballer holen in Berlin den 8. Platz

Bereits zum fünften Mal in Folge konnten sich unsere Rollstuhlbasketballer für das Bundesfinale Jugend trainiert für Paralympics in Berlin qualifizieren, ein großartiger Erfolg!

Vom 26. bis 30. April kämpften Teams aus acht Bundesländern darum, die beste Schulmannschaft aus Deutschland zu sein. Die Vorbereitung auf das größte Schulturnier verlief schleppend. Aufgrund anderweitiger schulischer Verpflichtungen konnte unsere Schulmannschaft einige Wochen vor Beginn der Wettkämpfe leider nicht komplett trainieren. Hinzu kam die Tatsache, dass der ehemaliger Schüler Tom Egl, mittlerweile an der Sankt Marien Berufsschule, der dankenswerterweise unser Team verstärkte, nur zweimal mit der Mannschaft trainieren konnte und seit etwa einem Jahr kein Rollstuhlbasketball mehr gespielt hat. Zudem wurde durch die kurzfristige Absage eines Schülers die Mannschaft zusätzlich geschwächt, sodass nur ein Auswechselspieler mitgenommen werden konnte. So stand die Veranstaltung aus Sicht des bayerischen Vertreters von Beginn an unter dem bekannten paralympischen Motto. Von den gespielten sechs Partien konnte unsere Mannschaft zwei ausgeglichen gestalten. Unsere Rollstuhlbasketballer gaben sich jedoch in den übrigen vier Spielen keinesfalls kampflos geschlagen. Auch bei deutlichen Rückständen kämpften die Jungs um jeden Ball und ließen nie die Köpfe hängen. Eine bemerkenswerte Einstellung. Es ist schön zu sehen, dass sich Schüler für einen Sport begeistern können und trotz teilweise schmerzlicher Niederlagen nicht die Motivation verlieren weiter am Ball zu bleiben.

Zu guter Letzt bleibt noch zu erwähnen, dass die Rollstuhlbasketballmannschaft immerhin das achtbeste Schulteam in Deutschland ist!

 

 

 

Text: O. Plutz