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Notbetreuung im PRMZ stark nachgefragt

Bloß nicht den Anschluß verlieren!

Etwa ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in den Förderzentren der Katholischen Jugendfürsorge in Niederbayern und der Oberpfalz befinden sich derzeit in der Notbetreuung. Die steigende Nachfrage bestätigt die Wichtigkeit des Angebots, lässt aber auch erahnen, wie enorm der Aufwand für die Lehrkräfte, weitere pädagogische und therapeutische Fachkräfte ist.

Die Notbetreuung am Regensburger Pater-Rupert-Mayer-Zentrum wird von etwa einem Drittel der Eltern genutzt. (Foto: PRMZ)

Am Pater-Rupert-Mayer-Zentrum wurde die Notbetreuung sehr schnell hochgefahren, was eine große Erleichterung für die Eltern darstellt. "Wir sind besser aufgestellt als beim ersten Lockdown", bestätigt Gerlinde Dubb, Leiterin des PRMZ, „und die Eltern sind unglaublich dankbar und froh, dass ihre Kinder tagsüber wieder im gewohnten Alltag sind." Die Notbetreuung im Förderzentrum mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung werde von etwa einem Drittel der Eltern genutzt, berichtet sie, Tendenz steigend, dabei nutzen die Kinder im Grundschulalter die Notbetreuung am häufigsten.

Das PRMZ ist eines von insgesamt neun Förderzentren der KJF, das seit dem 11. Januar eine Notbetreuung anbietet. Das Angebot wird auch deshalb gut angenommen, weil strenge Hygieneregeln und feste Gruppenstrukturen vor Infektionen schützen. Gerlinde Dubb erklärt, dass diesmal auch das Rückfallrisiko, also der Verlust von bereits erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, der Kinder und Jugendlichen deutlich geringer sei als bei der letzten Schließung, denn Logopäden und Ergotherapeuten sowie Fachdienste fördern und betreuen die Kinder und Jugendlichen vor Ort. Die verzögerte oder eingeschränkte körperliche und motorische Entwicklung erfordert tägliche Förderstunden. Nur so lassen sich schwere Rückschritte wie im Frühjahr vermeiden.

 

Text: Michaela Heelemann, KJF
Bild: Susanne Michl, PRMZ