Pastoral im Pater-Rupert-Mayer-Zentrum
Die Pastoral am PRMZ versteht sich
als „Dienst der Kirche an den Menschen im Handlungsfeld Schule“(1)
Christliche Wertvorstellungen sollen durch konkrete Aktionen bewusst und erlebbar werden.
So versteht sich der Pastorale Dienst als Angebot für Schüler/innen und Mitarbeiter/innen, um die „heil und froh machende Wirkung christlichen Glaubens“(2) im Lebensraum Schule zu bezeugen und erfahrbar zu machen.
Im Leitbild des Trägers wird die pastorale Kompetenz der Mitarbeiter beschrieben: „... jeder Mitarbeiter ist nicht nur fachlich gefordert, sondern auch in seiner personalen und spirituellen Kompetenz.“(3), d.h. jeder Mitarbeiter ist eingeladen das religiöse Leben im Zentrum mitzugestalten. Der „Arbeitskreis Gottesdienst“ ist so ein Forum zu dem alle Mitarbeiter des P-R-M-Z geladen sind um gemeinsam das religiöse Leben im Zentrum ausgestalten. Ziel des Arbeitskreises ist nicht nur die Vorbereitung, Organisation und Durchführung von religiösen Veranstaltungen, sondern auch die Pflege und Förderung der Spiritualität der einzelnen Mitarbeiter.(4)
Pastorale Angebote für Schüler
- Religionsunterricht in den einzelnen Stufen – entsprechend den vorgeschriebenen Lehrplänen der jeweiligen Konfessionen (einschl. Ethik)
- Vorbereitung auf die Sakramente Erstkommunion und Firmung
- Beichtgelegenheiten in der Adventszeit, österlichen Bußzeit, Erstkommunion- und Firmvorbereitung
- Gottesdienste im Laufe des Kirchenjahres (z.B. am Schuljahresanfang, Erntedank, St. Martin, Adventsfeiern, Blasiussegen, gottesdienstliche Feiern in der österlichen Bußzeit, u.a.)
- Orientierungstage (TdO – Tage der Orientierung)
- Menschlich-seelsorgliche Hilfestellungen in konkreten Lebenssituationen (z.B. Tod eines Schülers, …)
- „Projekt Religion“ (Ausstellungen z.B. zur Bibel, über das Leben von Pater Rupert Mayer, Haiti u.a.)
Pastorale Angebote für Mitarbeiter
Fortbildungsangebote zur religiös-fachlichen Weiterbildung und
zu theologischen Grundfragen
Mitarbeitergottesdienste (regelmäßige Gottesdienste, Gottesdienst für verstorbene SchülerInnen und MitarbeiterInnen, vorweihnachtlicher Gottesdienst, Gottesdienst für die Einheit der Christen, u.a.)
Gestaltung und Organisation von Exerzitien und Einkehrtagen (z.B. Taizé-Fahrt, Wandern mit Bibel und Rucksack u.a.)
Besinnungen und Meditationen, Bibelgespräche, Abendgebete, Kreuzweg, „20vor8“ in der Advents- und Fastenzeit u.a.

[1] vgl. Die Dtsch. Bischöfe, Kommission Erziehung u. Schule, Schulpastoral- der Dienst der Kirche an den Menschen im Handlungsfeld Schule, 1996
[2] das Spektrum schulpastoralen Handelns orientiert sich an den vier theologischen Leitlinien pastoralen Handeln, dem Dienst an den Menschen (diakonia), dem Erfahren und Bezeugen des Glaubens (martyria), dem Erleben und Stiften von Gemeinschaft (koinonia) sowie der Feier des Glaubens (leiturgia)
[3] vgl. Leitbild der Kath. Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. Juli 2002 (2. Auflage), S. 11
[4] vgl. VA 35 im QM des PRMZ