Mobile sonderpädagogische Dienste
MSD körperliche und motorische Entwicklung
Für wen?
- SchülerInnen an allgemeinen Schulen
- mit Förderbedarf im Bereich der körperlichen und motorischen Entwicklung
Wie?
- Einzelförderung
- Förderung in der Kleingruppe
- Förderung innerhalb des Klassenunterrichts
Was?
- Beratung
- Diagnostik
- Förderung
- Kooperation
- Fortbildung
Wo?
- Grund - und Hauptschulen (ggf. weiterführende Schulen)
- Förderschulen mit anderem Förderschwerpunkt
- ...in der gesamten Oberpfalz
MSD-A
Autismus im PRMZ:
Konzeptionelle Bausteine eines Projektes
Angebot zur Stärkung der sozialen Kompetenz „Fit for life“
Mit der Diagnose „Autismus“ sind immer Auffälligkeiten in der Kommunikation und im Sozialverhalten verbunden. Auch wenn diese recht unterschiedlich aussehen können, sind die Formen der Beeinträchtigung typisch für das Behinderungsbild. Es geht nicht nur darum, ob und wie häufig bestimmte Verhaltensweisen gezeigt werden. Vielmehr handelt es sich um eine qualitative Beeinträchtigung. Das bedeutet, die Art und Weise, wie Personen mit Autismus Kontakt aufnehmen und gestalten und wie sie mit Kommunikationsmitteln umgehen, ist anders.
In diesem Schuljahr starteten wir im Modellversuch zwei Gruppen mit Jugendlichen mit autistischen Verhaltensweisen.
„Wie stelle ich meine Person vor? Was macht Teamgeist aus? Was erwarte ich von einem guten Freund? Welche Regeln gehören zum guten Benehmen? Was wird von mir bei einem Arztbesuch erwartet? Was tut mir gut? Wer kann gut Witze erzählen?...“
Solche Fragen möchten wir in unseren Gruppen „Fit for life“ erproben und beantworten. Wir wollen soziales Miteinander unter Gleichaltrigen interessant und in schöner Atmosphäre erleben.
Ziele unserer Gruppen sind u.a.:
- eigene Gefühle und die von Anderen kennen lernen, wahrnehmen und einordnen können
- Körperwahrnehmung
- Kommunikation und Interaktion
- Regeln für schwierige Situationen, für das Miteinander zu finden
- Umgangsformen im täglichen Leben erfahren und üben
Methoden sind u.a.:
- Teamwork, Partnerarbeit
- Spiel und Bewegung
- Selbstbeobachtung
- Rollenspiele mit Videoaufnahmen und anschließender Auswertung
- Spiele mit Kooperation und Konkurrenz
Um den Jugendlichen Halt zu geben, sind der Rahmen und die Struktur der Stunden immer gleich, der Ablauf wird stets visuell dargestellt.
Die Themen und pädagogischen Schwerpunkte orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Alle Teilnehmer der beiden Gruppen sind in der Lage, sich sprachlich mit Anderen zu verständigen.
Beate Lacler & Dagmar Schoreisz