Schule
Unsere Schüler kommen aus der Oberpfalz und Niederbayern.
Unser Angebot reicht von Schulvorbereitender Einrichtung, über Diagnose- und Förderklassen, Klassen in A-, B- und C-Zug bis hin zur Arbeits- und Berufsvorbereitung in BVJ und Berufsschulstufe.
Wir fördern unsere Schüler in jenen Lebensbereichen, die nach dem Schulbesuch ihr berufliches, familiäres und gesellschaftliches Leben bestimmen.
- Erlernen der Kulturtechniken
- Entwicklung der emotionalen, kognitiven und psychomotorischen Fähigkeiten
- Befähigung zu sozialkommunikativen Verhaltensweisen als Einzelner, in der Gruppe und im öffentlichen Leben
- Vermitteln von Werten zum verantwortungsvollen Umgang mit sich, dem Nächsten, der Schöpfung und mit Gott
- Erwerb von beruflichen Schlüsselqualifikationen
- Befähigen zu sinnvoller Freizeitgestaltung und zum selbstständigen Wohnen und Leben
Gemäß Art. 1 BayEUG erfüllen wir den Bildungs- und Erziehungsauftrag.
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Leitung
Günter Niksch, SoR |
Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)
Es werden noch nicht schulpflichtige Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gefördert und betreut, für die weder im Regelkindergarten noch im integrativen Kindergarten sonderpädagogische Hilfen im notwendigen Umfang gewährleistet werden können.
Diagnose- und Förderklassen
In den ersten beiden Jahrgangsstufen werden die Schüler des A- und B-Zuges im Rahmen sonderpädagogischer Diagnose- und Förderklassen unterrichtet. Bildung und Erziehung auf der Grundlage des Lehrplans der Grundschule können in Lernzielen und Inhalten auf drei Jahre verteilt werden. Danach wird auf der Grundlage einer ausführlichen Förderdiagnostik über den Förderort und die weitere Schullaufbahn entschieden.
3. - 9. Klassen (A-Zug)
Die Schüler werden auf der Grundlage des Lehrplans der Grundschule und Hauptschule unterrichtet. Der Erwerb des qualifizierenden Hauptschulabschlusses ist möglich.
3. - 9. Klassen (B-Zug)
Die Schüler werden auf der Grundlage des Lehrplans der Schule zur individuellen Lernförderung unterrichtet.
Grund-, Hauptschul- und Berufsschulstufe(C-Zug)
Die Schüler werden nach dem Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bzw. für die Werkstufe der Schule zur individuellen Lebensbewältigung gefördert.
BVJ/AQJ
Berufsvorbereitungsjahr in kooperativer Form (BVJ-k): für Jugendliche, die voraussichtlich eine Ausbildung aufnehmen können werden; der Erwerb des Hauptschulabschlusses ist möglich.
Arbeitsqualifizierungsjahr (AQJ): für Jugendliche, deren Berufswahlvorbereitung noch nicht abgeschlossen, die für weitere Maßnahmen bzw. eine Beschäftigung ohne Ausbildung vorbereitet werden.
Berufschule für Behinderte für körperlich und motorisch beeinträchtigte Jugendliche, deren Berufsfindung noch nicht abgeschlossen ist und/oder deren Integration in die Arbeitswelt die Berufsschulpflicht voraussetzt (z.B. Eingliederung in die WfbM, Arbeitsplatz ohne Ausbildung). Mit Besuch des BVJ werden berufliche Schlüsselqualifikationen erworben und die Berufsschulpflicht erfüllt. Der Hauptschulabschluss kann erworben werden.
berufsfeldorientierter Unterricht- Holz
- Hauswirtschaft
- Wirtschaft und Verwaltung
- Vorbereitung von Berufsfindungsmaßnahmen in Kooperation mit den Jugendlichen, dem Arbeitsamt und den Erziehungsberechtigten
- Förderung im Bereich der Schlüsselqualifikationen
- Praktika im und außer Haus
- Selbstständigkeitserziehung
- Freizeiterziehung
- begleitende und nachsorgende Fachbetreuung
Es gilt mit einem grundsätzlich handlungsorientierten Ansatz die individuelle Handlungskompetenz zu erhöhen. Wir tragen realistische (Arbeits-)Situationen an die Schüler heran, damit dies gelingen kann.
Unser Ziel ist es, realistisch an die Lebens- und Arbeitswelt heranzuführen. Um unsere Ziele zu erreichen, steht u. a. der Funktionsraum "LILA" zur Verfügung.
Unser pädagogisches Profil
Um unsere Schüler in größtmöglicher Lebenspraxis einzuüben, bieten wir handlungsorientierten Unterricht an. Wir führen regelmäßig Orientierungswochen durch, in denen den Schülern berufsbezogene Erfahrungsfelder angeboten werden. Wir arbeiten mit Betrieben in der freien Wirtschaft, Nachfolgeeinrichtungen und dem Arbeitsamt eng zusammen. In Kooperationsmaßnahmen mit anderen Schulen verschiedenen Typs versuchen wir den Integrationsgedanken zu wecken und Integration unter anderem in Form von Schullandheimaufenthalten, Schülerskikursen lebendig zu gestalten.
Aufnahmeverfahren
Aufnahmeanfragen werden von den Erziehungsberechtigten an uns gerichtet. Die individuelle Ausgangslage des Kindes / Jugendlichen, seine emotionale Befindlichkeit, seine Person, sein Lern- und Sozialverhalten, der Wunsch des Schülers (bei Volljährigkeit) sind für uns zu beachtende Kriterien. Möglichkeiten differenzierter und temporärer sonderpädagogischer Förderung werden in Betracht gezogen.